Landschaftsbilder in Aquarell gemalt 104 Bilder gefunden

zurück   1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  von 9 weiter
zurück   1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  von 9 weiter

Woran erkenne ich Aquarelle?

Aquarelle wirken duftig, leicht und durchsichtig. In Künstleraquarellfarben sind reine Pigmente mit Gummiarabikum gebunden. Sie werden auf weißen Untergründen, vorwiegend auf speziellem Aquarellpapier, mit Wasser vermalt. Der Untergrund leuchtet durch die zwei bis drei Farbschichten hindurch, denn die Farben sind transparent oder halbtransparent. Weiße Stellen spart man im klassischen Aquarell aus. Die Technik eignet sich gut für Landschaften, wo es immer Stellen im Bild gibt, auf denen man die Farbe frei fließen lassen kann. Dieser sichtbar fließende Varlauf macht den Reiz der Technik aus. Gelungene Aquarelle wirken frisch und unmittelbar.


Das Übereinanderlegen dünner Lasuren kann Farben zum Leuchten bringen. Es ist auch möglich, auf angefeuchtetem Papier in einem Zug naß- in naß zu malen. Nebel- oder Sumpflandschaften und stürmisches Wetter bieten sich da an. Aquarelle muß man sehr zügig malen. Jeder Pinselstrich soll sitzen, denn Korrekturen verderben das Bild. Quantitativ entstehen folglich mehr Bilder als in „gemütlicheren“ Techniken, bis ein sehr gutes dabei ist.


Der technische Aufwand für die Freilichtmalerei ist nicht groß, aber die Technik selber gilt als eine der anspruchsvollsten. Sie wird gern als „Hobby- oder Frauenmalerei“ abgetan- völlig zu Unrecht. Ob etwas Kunst ist, wird nicht von der Technik bestimmt, sondern von der Beherrschung der künstlerischen Mittel. Die künstlerischen Techniken sind gleichwertig.
Übrigens waren und sind die bekanntesten Aquarellisten Männer: Zum Beispiel William Turner, Rudolf von Alt, Curt Querner, Gottfried Salzmann, Bernhard Vogel.

Noch ein praktischer Hinweis: Aquarelle wirken nur mit Passepartout und unter Glas. Ein Passepartout ist ein heller, meist naturweißer Rand rundum. Man schneidet dafür in einen Passepartoutkarton einen Ausschnitt schräg an, der geringfügig kleiner ist als das Bild. In diesen Ausschnitt wird das Bild hineingelegt. Er gibt dem Bild einen Abschluß und schützt es vor Berührung mit dem Glas des Rahmens. Der Rahmen sollte schlicht sein und das Bild nicht erschlagen.

 

Aquarelle berühmter Künstler

 

  

Albrecht Dürer  -  Das Dorf Kalkreuth                                                                                      Curt Querner  -  Die Gasse am Abend
 

 William Turner Venedig